Zur Technik der Pastellmalerei

"Von der Zeichnung kommend, suchte ich einen Weg, malerische Effekte mit zeichnerischen Mitteln zu erzielen. So kam ich zum Pastell. Ich probierte, experimentierte und fand schließlich nach fast zwei Jahren die Technik die ich heute verwende.

Diese Technik erlaubt es mir annähernd die Brillanz von Ölbildern zu erreichen. Ganz harte Kontraste (aufgesetzte Lichter) können bei der Pastellmalerei nicht erzielt werden. Dies wird aber aufgewogen durch eine wunderbare Harmonie der Farben, die weichen Übergänge und durch die Möglichkeit großer zeichnerischer Genauigkeit.

Pastell, wie ich es verwende, ist nichts anderes als Malen mit trockenen Farben. Ich benutze eine Kombination aus härteren und weichen Pastellkreiden, sowie Pastellstifte für feinste Abstufungen und Konturen.

Im Unterschied zur Ölmalerei ist das Aufsetzen von Lichtpunkten oder ganzen Formen/Gegenständen auf einem vorher gemalten Hintergrund kaum möglich. Insofern muß für jedes Bild eine genaue Vorstudie geschaffen werden, die sowohl Umrisse als auch Licht und Schatten festhält. Form und Farbe können nicht mehr korrigiert werden.

Der Vorgang der Fixierung soll mein kleines Geheimnis bleiben. Es sei nur soviel verraten: Meine Bilder sind in mindestens zwei, oft auch drei oder mehr Schichten aufgebaut, weil nur so die Dichte und Intensität der Farbe erreicht werden kann.

Malen mit Pastell bedeutet, daß mit reinen Pigmenten gearbeitet wird (praktisch ohne Bindemittel) - und die von mir verwendete Farbpalette enthält überwiegend Pigmente von höchster Lichtechtheit. Auch die verwendeten Fixative führen zu keinen chemischen Veränderungen im Bildkörper, so daß Prozesse, wie sie bei Ölbildern im Laufe der Jahre auftreten können (Vergilben, Nachdunkeln, Rißbildung), auszuschließen sind."

Ursula Rössner

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